Wurde das Löwenspiel verpfiffen?

Löwenspiel Dominik Stahl

Die Löwen konnten das Derby gegen Unterhaching nicht für sich entscheiden. In der Nachspielzeit gab es ein Gegentor. Stephan Hain, nahm bei der Ballannahme jedoch die Hand zur Hilfe, weswegen der Schiedsrichter eigentlich die Aktion hätte abpfeifen müssen. Jetzt stellt sich die Frage: Wurde das Löwenspiel tatsächlich verpfiffen?

Das findet zumindest Ex-Schiedsrichter Babak Rafati:  “Hain setzt klar den linken Arm ein, stoppt den Ball dadurch und leitet somit den Ausgleich ein”. Weiter sagt Rafati: “Der Treffer für Unterhaching hätte nicht zählen dürfen, somit liegt eine Fehlentscheidung vor. Stattdessen hätte es einen direkten Freistoß für 1860 München und eine gelbe Karte wegen Unsportlichkeit gegen Hain geben müssen.”

Bilderserie vom Derby

Auf liga3-online.de hat der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter eine Spielanalyse mit den strittigsten Szenen. Dem ehemaligen Referee zur Folge hätte auch der Elfmeter gegen die Löwen nicht gepfiffen werden dürfen: “Mölders geht im eigenen Strafraum zum Ball und trifft auch nur diesen. Hier einen Strafraum zu pfeifen, ist eine Fehlentscheidung.” Den Löwen hilft diese Analyse sichtlich wenig, denn an dem Ergebnis ändert sich bekanntlich nichts. Am 1.10 haben die Löwen erneut die Chance drei Punkte einzufahren. Gegner ist hier Würzburg (wir präsentieren euch dazu einen Liveticker).

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