Wettberg: “Standards sind eine Waffe hoch drei!”

Wettberg
München – Die Löwen besiegten Seligenporten mit 3:0. Die Löwen mühten sich in der zweiten Halbzeit lange ab, dann erlöste Markus Ziereis die Löwen mit einem schön herausgespielten Spielzug. Karsten Wettberg saß auf der Tribüne. Gegenüber der TZ sagte der ehemalige Löwentrainer: „Das Problem ist, dass die Mannschaft nicht die Ruhe in ihr Spiel bekommt – anders wie in der Vorrunde“.
Weiter sagt Karsten Wettberg: „Im Mittelfeld fehlt ein Leader, der die jungen Spieler führt.“ Michael Görlitz der Winterneuzugang könnte dieser Leader sein. Er sollte ursprünglich bereits am Samstag sein Debüt in der zweiten Mannschaft geben, da diese jedoch auf dem Kunstrasen spielte, verwarf man kurzerhand den Plan.
Gegen Unterföhring fehlt Sascha Mölders aufgrund seiner 10. gelben Karte.Wer ihn ersetzt ist derzeit noch unklar. Gut möglich, dass Coach Daniel Bierofka dann notgedrungen seine zwei Sturmspitze auflöst und stattdessen wieder mit drei Spitzen spielt. Dann wäre Karger auf der linken Seite gesetzt. Im Sturmzentrum würde die Wahl auf den formstarken Markus Ziereis fallen. Auf der rechten Seite könnte Michael Görlitz zum Einsatz kommen. Oder zumindest von der Bank aus einige Impulse setzen. Karsten Wettberg zur TZ „Ich hoffe, dass Görlitz bald die 100 Prozent erreicht,“.
Wenn aus dem Spiel nichts geht, dann sind Standards eine gute Alternative. Die Löwen sind darin Experten. Vier der letzten Fünf Tore fielen nach einem ruhendem Ball. Grade die großen Verteidiger Jan Mauersberger (3 Tore) oder Felix Weber (2 Tore) sorgen immer wieder für Torgefahr. „Standards sind eine Waffe hoch drei!“, sagt auch Kultrainer Karsten Wettberg.
In bestehender Form präsentiert sich derzeit auch Markus Ziereis (wir berichteten). Beim Ziereis merkt man, dass der ­Biero hinter ihm steht. Er macht viel und ist fit. Er ist ganz wichtig für die Mannschaft,“ sagt Wettberg.

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