Stefan Lex: “Zweifel hatte ich aber nie”

Stefan Lex im Gespräch mit der TZ. Der 29-Jährige sprach mit der Zeitung über sein letztes Spiel gegen Zwickau. Der Löwenspieler war am Samstag neben Aaron Berzel, der beste Mann auf dem Feld. Lex wirkte quirlig wie zu seinen besten Zweitligazeiten, so spielte er die Abwehr-Reihen regelrecht schwindlig. 

Der 29-Jährige spielte die ersten Monate beim TSV 1860 München kaum eine Rolle. Viele Einwechslungen prägten das Bild des Angreifers: “Ja, es lief nicht so, wie ich mir das erträumt hatte – wobei auch nicht damit zu rechnen war nach meiner schweren Zeit in Ingolstadt. Es ist aber nicht so, dass ich alles schwarz oder weiß sehe. Genauso wenig wie vorher alles schlecht war, ist plötzlich alles gut. Ich hab ein bisschen gebraucht, um mich auf das System und die Vorgaben der Trainer einzustellen.”

Doch er gab sich nicht auf und baute immer mehr auf. Gegen den KSC bekam er 45. Minuten in der zweiten Hälfte. Die Löwen gewannen zumindest die zweite Halbzeit. Nichts desto trotz galt es die Fehler für die Niederlage zu finden. Das Trainer stellte einiges in Frage und forderte die erfahrenen Spieler. Es gab eine teaminterne Aussprache auf diese nahm Lex Bezug:  “Ja, die war sehr positiv, das kenne ich auch anders. Ich hab erlebt, dass bei solchen Aussprachen nur der Kapitän geredet hat. In Ingolstadt waren es drei, vier Spieler, die was gesagt haben, bei uns wollten 15 Leute was beitragen. Es gibt eine Hierarchie bei uns, aber nicht so diktatorisch. Felix Weber ist unser Kapitän, auch wenn er mal nicht spielt. Und der Sascha (Mölders), der staucht einen eh zusammen, wenn er es für richtig hält. Ich denke, die Aussprache kann uns helfen im weiteren Saisonverlauf.”

Angesprochen auf seine Leistungen sagte der Neuzugang: “Ich hätte der Mannschaft halt gerne schneller geholfen, hab vielleicht zu schnell zu viel gewollt. Ein einschneidendes Erlebnis gab’s nicht, dass es dann besser lief. Es war eher ein Prozess. In Ingolstadt war ich zum Schluss das fünfte Rad am Wagen, ich musste mir die alte Sicherheit mühsam wieder erarbeiten. Zweifel hatte ich aber nie – eher damals in Ingolstadt, als ich ein Dreivierteljahr gar nicht mehr gespielt habe.”

Das komplette Interview könnt ihr auf der TZ nachlesen:

https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/tsv-1860-neuzugang-stefan-lex-trend-ist-schon-laenger-positiv-10808798.html 

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