Stefan Aigner sagt: “Ich bin Löwe durch und durch”

Stefan Aigner Löwe

München: Ex-Löwe Stefan Aigner spricht in der Abendzeitung über das kommende Spiel gegen die Löwen und er bezweifelt, dass Uerdingen die Löwen platt macht.

Hier ein Auszug aus dem Interview:

Grimaldi muss sich nach seinem Abschied von vielen enttäuschten Sechzger-Fans den Vorwurf gefallen lassen, dem Ruf des Geldes gefolgt zu sein. Davon können Sie ebenfalls ein Lied singen.
Ich kann und will seinen Wechsel nicht beurteilen, da ich keine Hintergründe kenne. Zu mir kann ich nur sagen: Jeder weiß, dass es mein Traum war, mit 1860 in der Bundesliga zu spielen. Dafür bin ich gekommen, obwohl ich in Frankfurt bei einem Erstligisten noch einen Vertrag hatte. Dass der Schuss nach hinten losging, ist ja bekannt. Ich habe damals gesagt, dass ich mit Sechzig auch in der Dritten Liga spielen könnte. Man darf aber nicht vergessen, als es dann in die Regionalliga ging, dass der Fußball mein Beruf ist. Nach meiner Zeit in den USA habe ich im letzten Sommer mit Daniel Bierofka gesprochen, aber da waren alle Positionen schon besetzt. Dann bin ich in Uerdingen gelandet. Auch, wenn andere etwas anderes denken: Ich bin immer noch ein Löwe durch und durch.

Hasan Ismaik bei 1860, Michail Ponomarev beim KFC Uerdingen – beide Klubs haben Investoren, deren Einfluss im Fußball umstritten ist. Wie denken Sie als Spieler darüber?
Fußball ist kein Wunschkonzert. Welchen Verein gibt es in der Ersten oder Zweiten Liga, der keine großen Sponsoren oder Investoren hat? Ich kann nur sagen: Herr Ponomarev ist total fußballverrückt, im positiven Sinn. Er engagiert sich total für den Verein, schaut sich selbst Trainings und Freundschaftsspiele an und ist mit Herzblut dabei. Bei Uerdingen ist es einfach ein bisschen ruhiger. Für einen Spieler ist es immer besser und angenehmer, wenn Ruhe im Verein herrscht. Mehr will ich dazu nicht sagen.

Das komplette Interview der Münchner Abendzeitung findet Ihr hier.

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