Relegationsspiel im Olympiastadion?

Relegationsspiel könnte im Olympiastadion stattfinden. Herr Fauser gab gestern gegenüber mehreren Medienvertretern ein Interview. Er äußerte sich hierzu auch zur Stadionpolitik. Jetzt spekuliert die Bild Zeitung auf eine mögliche Relegation im Olympiastadion.

Relegationsspiel im Olympiastadion?

Grundsätzlich tut jeder Euro dem Verein gut, so der Tenor. Jetzt bringt die Bild Zeitung das Olympiastadion als Austragungsort für ein mögliches Relegation-Heimspiel ins Spiel. Tendenziell wird sich der Verein damit mit großer Sicherheit auch schon befassen. Bislang war im Grünwalder Stadion das große Manko, dass viele Fans ausgesperrt werden. Im Olympiastadion könnten locker 60.000 Karten zur Verfügung stehen. Die Nachfrage nach solch einem Event wäre auf Seiten der Löwenfans vermutlich sehr groß. Sportbürgermeisterin Christine Strobl äußerte sich über diese Thematik durchaus positiv, „Warum nicht? Be­stimm­te Auf­la­gen müss­ten er­füllt sein, aber ich bin op­ti­mis­tisch, dass man da eine Lö­sung fin­det.“

Was wären mögliche Auflagen?

Aktuell wird das Olympiastadion für Veranstaltungen genutzt. Sprich das Relegationsdatum sollte nicht mit einer Veranstaltung terminlich kollidieren. Die Sicherheitsfragen für ein Fußballspiel sind andere als bei einem Rockkonzert von Bon Jovi – wo du nur Fans aus einem Lager hast. Zudem verfügt das Stadion aktuell über keinen Fußballerrasen. Diesen zu verlegen wäre mit Kosten verbunden, die müssten geklärt werden. Die Olympia GmbH wird das Stadion für ein Spiel mit großer Wahrscheinlichkeit nicht umrüsten.

Olympiastadion auch für Risikospiele?

In der ersten Saison nach dem Abstieg aus der Fußball Bundesliga hat, der TSV 1860 München seine Spiele zum Teil im Grünwalder Stadion ausgetragen und zum anderem Teil im Olympiastadion. Dieses Modell könnte eventuell in der 3. Liga auch wieder Geltung bekommen. Schließlich gibt es gegen Magdeburg, Chemnitz, Rostock, Erfurt, Jena einige Ost-Mannschaften, die mit einer Schar an Fans anreisen. Diese beiden Fanlager im Grünwalder Stadion zu trennen, wäre weit aus schwieriger, als es beispielsweise im Olympiastadion.

 

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Käme das Olympiastadion, bei den Fans denn an?

Unser erster Gedanken wäre nein. Doch je länger man sich mit der Thematik beschäftigt, desto besser lässt sich dieses nein entkräften. Sowohl das Olympiastadion, als auch das Grünwalder Stadion haben ihre Vorteile. Mit ein wenig Fleiß ließe sich hier ein guter Mittelsweg finden. Der sowohl den Fan, als auch den Verein zufrieden stellt. In der Vergangenheit, als es noch in der ungeliebten Arena vor 12.000 Zuschauern gegen Aue, Sandhausen, aber auch Fürth gegangen ist, hatten wir keine andere Wahl. Wir hatten ein 75.000 Mann Stadion zur Verfügung und in diesem haben wir vor leeren Rängen gegen bestimmte Mannschaften in der zweiten Liga gespielt.

Nun hätte der Verein die Wahl, zwischen dem Grünwalder Stadion und dem Olympiastadion zu wechseln. Denn auch in der dritten Liga wird es auch Mannschaften geben die nicht grade als Zuschauermagneten auffallen. Bremen II, Aalen, Sonnenhof Großaspach oder gar Paderborn (beim letzten Spiel in der Arena brauchten sie 70 Gästefans mit). Highlights dagegen, wie das Derby gegen Unterhaching oder Risikospiele könnten im Olympiastadion stattfinden. Für den Verein wären zusätzliche Einnahmen, wenn man sich vertraglich mit den jeweiligen Geschäftspartnern einig wird. Die Fans die heuer leer ausgingen bei zahlreichen Heimspielen, würden sich künftig über eine Karte freuen. Die Nostalgiker behalten zumindest einen Teil der Spiele ihr Grünwalder Stadion.

1860 News meint:

Es wäre auf jeden Fall eine Chance, über die man nachdenken sollte. Wir von 1860 News haben uns auf jeden Fall vorgenommen, sich intensiver mit der Thematik auseinander zu setzen. Uns würde es prinzipiell interessieren, was für ein Kontingent im Grünwalder Stadion maximal machbar wären. Wie es sich mit dem Olympiastadion verhalten würde. Einfach Stadion wechseln, Rasen rein und jetzt wird Fußball gespielt wird nicht gehen. Das Stadion wurde schon lange nicht mehr saniert. Es ist nicht vollständig überdacht. Durch die Laufbahn hast du kein Fußballstadion. Du sitzt sehr weit weg, die Stimmung kommt nicht ganz rüber und das einzige was floriert ist der Fernglas-Handel?

Nein. Hier muss definitiv was gemacht werden, ein Kompromiss mit dem 1860 München, die jeweiligen Betreiber und vor allem wir Fans zufrieden sind!

 

 

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