Olaf Bodden braucht unsere Hilfe – 1860 news spendet 100 €

Olaf Bodden

München – Jutta Schnell, die Fanbeauftragte des TSV 1860 München, bat im Namen von Karsten Wettberg die Löwen-Fans um Hilfe für Olaf Bodden!

Der Blauen 24 gegenüber sagte Wettberg:

Wettberg: “Wie schon die letzten Jahre, wende ich mich auch heuer kurz vor Euren Weihnachtsfeiern mit einer herzlichen Bitte an Euch. Bitte erinnert Euch an unseren schwer erkrankten Olaf Bodden, der immer noch unsere Hilfe braucht. Er lebt jetzt in München-Trudering, wo er glücklicherweise eine Wohnung gefunden hat. Sein Gesundheitszustand ist leider unverändert schlecht und seine notwendigen, sehr teuren Medikamente werden nur zu einem Teil von seiner Krankenkasse bezahlt. Bitte öffnet Eure Herzen und zeigt dem Olaf, dass er nicht in Vergessenheit geraten ist.”

Spendenkonto:

Karsten Wettberg – für Olaf Bodden Kreissparkasse Kelheim Konto Nr. 1860 0 007 IBAN: DE42 7505 1565 0018 6000 07.

Olaf Bodden

Werner Lorant holte Olaf Bodden zum TSV 1860 München, wo er im Zeitraum 1994-1998 in 67 Spielen, 25 Tore gemacht hat. Unter Lorant blühte Bodden regelrecht auf und vor einer Berufung in die Nationalmannschaft stand. 1996 erkrankte er am Pfeifferschen Drüsenfieber und musste zunächst mehrere Monate pausieren. Kurze Zeit später gab er dann sein Comeback wo am 10. Mai 1997 gegen Bielefeld drei Tore machte. Leider erlitt er einen Rückfall und musste im Dezember 1997 seine Karriere beenden. Er ist an einem Chronischen Erschöpfungssyndrom erkrankt.

Chronischen Erschöpfungssyndrom – was ist das?

Chronisches Erschöpfungssyndrom kurz CFS, ist ein komplexes und sehr schwer zu fassendes Krankheitsbild. Kurz gesagt es zeichnet sich als eine lang anhaltende Erschöpfung, für die sich keine Ursache finden lässt. Zudem kommen Beschwerden wie Schlafstörungen, Hals- oder Muskelschmerzen. CFS wird auch als chronisches Müdigkeitssyndrom bezeichnet. Die Krankheit bricht meist schlagartig aus und beinträchtigt hierbei die Leistungsfähigkeit, sowie die Lebensqualität des Erkrankten.

Heilmethode unklar – häufige Rückfälle

Unter Experten gibt es bislang keine Einigung darüber, wie sich ein chronisches Erschöpfungssyndrom am besten behandeln lässt. Grundsätzlich sind bei der Krankheit sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Maßnahmen empfohlen. Psychotherapien können CFS Symptome lindern. Ebenso wie kognitive Verhaltenstherapie bei CFS wirksam sein kann. Zudem ist eine Ernährungsumstellung empfehlenswert. Die Einnahme von Vitaminen und Mineralien ist hierbei sehr wichtig. Es gibt auch Medikamente die Schadstoffe, wie Schwermetalle aus dem Körper ausleiten. Ein Teil der Kosten wird dabei von der Krankenkasse getragen. Allerdings herrscht bei anderen Behandlungen eine entsprechende Selbstbeteiligungsquote.

 

Mit welchen Beinträchtigungen ist zu rechnen?

Die anhaltende Erschöpfung und Leistungsschwäche können so ausgeprägt sein, dass die Betroffenen kaum aus dem Haus gehen. Bei einigen geht es nach Monaten bis sogar Jahren wieder besser. Ob das spontan oder aufgrund einer bestimmten Behandlung geschieht lässt sich nicht so genau sagen. Die Leistungsfähigkeit ist dagegen oft nicht von Dauer. Das chronische Müdigkeitssyndrom weist eine hohe Rückfallquote auf. Dabei reicht bereits eine harmloser Infekt aus um einen Rückfall zu provozieren. Umfragen ergaben, dass ca. 20 Prozent der CFS-Betroffenen dauerhaft im Alltagsleben eingeschränkt sind – bis hin zur Invalidität.

Wie könnt ihr helfen?

Eine Behandlung ist relativ kostenintensiv. Daher wäre es schön wenn sich viele Spender finden würden. Selbst wenn es nicht viel ist, jeder Euro hilft Olaf Bodden. Wir von 1860-news.de haben 100 € gespendet und hoffen dass sich dem Aufruf noch einige gute Herzen anschließen. Vielen Dank!

Hier noch einmal das Spendenkonto:

Karsten Wettberg – für Olaf Bodden Kreissparkasse Kelheim Konto Nr. 1860 0 007 IBAN: DE42 7505 1565 0018 6000 07.

Kommentare sind geschlossen.