McDonald beendet Kooperation mit DFB

DFB Ex-Löwe Kushtrim Lushtaku fristlos gekündigt
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Das Interesse am deutschen Fußball scheint immer weiter abzunehmen. Jahrelang galt die Meisterschaft als sicher. Spannung? Die tauchte höchstens auf wenn es um die Plätze 2 bis 16 ging, doch selbst hier hielt sich das Interesse in Grenzen. Eine verkorkste WM und katastrophale Testspiele sorgten bei manch einem für ein umdenken.

So zumindest könnte man die Entscheidung von MC Donald verstehen. Der Franchise-Anbieter kündigte eine 15-Jährige Zusammenarbeit mit dem deutschen Fußballverband auf. Statt hochbezahlte Millionäre auf dem Platz zu unterstützen, setzt die Burger-Kette künftig verstärkt auf E-Sports.

Professionelle Gamer treten hier gegeneinander an und werden von  zahlreichen Fans bejubelt. Die Spiele laufen unter der Rubrik E-Sports und erfreuen sich seit mehreren Jahren großer Beliebtheit. Der Trend stammt ursprünglich aus Südkorea, wo sich Computerspiele allgemein großer Beliebtheit erfreuen.

Mc Donald unterstützt künftig verstärkt den E-Sport Sektor und könnte damit auf einen neuen Trend aufspringen. Der DFB hatte in den abgelaufenen Jahren immer wieder den Unmut der Fans auf sich gezogen. Erst kürzlich sorgte der Verband für weiteres aufsehen, nachdem der Karlsruher SC im Zuge seines letzten Spiels im Wildparkstadion nach der Partie eine neue Veranstaltung „Abschied Wildparkstadion“ stattfinden ließ.

Der DFB forderte den KSC auf eine Stellungnahme abzugeben. Mehrere Pyro-Gegenstände wurden bei der anschließenden Veranstaltung gezündet. Allerdings war alles mit dem Verein und den Behörden einvernehmlich abgesegnet worden. Sollte der DFB den Drittligisten wegen der Aktion bestrafen dürfte die Sanktion im mittleren fünfstelligen Bereich liegen.

Der Verein hat dazu bereits eine Stellungnahme verfasst. Nach dem Spiel und der anschließenden Pressekonferenz und der finalen Durchsage des Stadionsprechers wurde die Veranstaltung des Meisterschaftsspiels formal beendet. Weiter heißt es vom KSC: “Danach fand im Wildparkstadion eine neue Veranstaltung „Abschied Wildparkstadion“ statt. Diese Veranstaltung war eine separate Veranstaltung. Veranstalter war der Verein „Supporters Karlsruhe 1986 e.V.“. Zu dieser wurde zwischen den „Supporters Karlsruhe 1986 e.V.“ und den Behörden Branddirektion, Polizei, Bauordnungsamt, Ordnungs- und Bürgeramt sowie dem städtischen Eigenbetrieb Fußballstadion im Wildpark behördliches Einvernehmen hergestellt und alle erforderlichen Genehmigungen erteilt.”

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