Marco Bode: “Die Dinge können mit einem Investor auch schiefgehen”

Werder Bremen befindet sich derzeit im Trainingslager in Johannesburg. Die Bremer suchen seit mehreren Jahren bereits nach potenziellen Geldgebern. Ein Investor wollte laut Aufsichtsrat-Chef Marco Bode bereits beim Fußball-Bundesligisten einsteigen. “Ja, den gab es”, so Marco Bode  auf eine Frage des Werder Blogs Deichstube.de: “Wir hätten uns in der Vergangenheit schon dafür entscheiden können, die ersten Schritte in diese Richtung zu gehen.”

Die Gespräche wurden abgebrochen. Bode sagt dazu: “Ich möchte auch gar nicht leugnen, dass sich die Gespräche hier und da negativ entwickelt haben, weil für die Investoren gilt, dass sie nicht investieren wollen, wenn sie keinen Einfluss nehmen können, gerade für internationale Unternehmen ist das schwer zu verstehen.”

Werder Bremen möchte selbst die Kontrolle über das Handeln im Verein haben: “Man hat ja auch schon bei anderen Vereinen gesehen, dass die Dinge mit einem Investor auch schiefgehen können.” Angesprochen könnten sich hier die Traditionsvereine Hamburger SV und der TSV 1860 München fühlen. Beide konnten die Liga trotz externer Geldmittel nicht halten.

Weiter sagte der Aufsichtsrat-Chef : “Investoren allein verändern die Welt nicht zum Besseren. Natürlich bieten sie neue Möglichkeiten, aber das erhöht die Aussicht auf Erfolg in meinen Augen nicht so dramatisch.” Bei Werder Bremen steht man weiterhin zu der 50+1 Regelung und legte nach: “Selbst wenn die Regel eines Tages fällt, werden wir als Verein daran festhalten”, so Marco Bode.

 

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