Manfred Schwabl fordert DFL-Eingliederung der 3.Liga

Unterhaching – Manfred Schwabl fordert in einem Interview mit der “Sport Bild” die Eingliederung der DFL in der 3.Liga. Liga3-online.de hat den Artikel noch einmal zusammengefasst!

Es sei schwierig, Lösungen zu bewerkstelligen, aber für Schwabl gibt es nur zwei Alternativen: “Entweder man muss raus aus dem DFB in die DFL. Oder man muss innerhalb des DFB an Wert gewinnen.” Seine Gedanken gehen dabei weit über das Wohlbefinden der Unterhachinger hinaus, vielmehr spricht Schwabl für sämtliche Klubs der Drittklassigkeit. “In Fußball-Deutschland muss man einfach mal kapieren: Es gibt nicht nur Fußball mit elf gegen elf, die Klubs sind mittlerweile kleine Wirtschaftsunternehmen”, führt der 28-Jährige seine Kritik weiter aus, denn dass die finanziellen Voraussetzungen für diesen Wettbewerb kaum stemmbar sei, läge auch am bisherigen System.

“Die 3. Liga ist eine richtig geile Liga, in der wir uns sportlich pudelwohl fühlen. Aber wir müssen wirtschaftlich raus, sonst überleben wir es nicht!”, so Schwabl. Obwohl die Hachinger zu den Mannschaften gehört, die vermehrt auf den eigenen Nachwuchs setzt, dürften die Oberbayern genauso wenig auf Rosen gebettet sein, wie viele andere Klubs. Mit dem Chemnitzer FC und Rot-Weiß Erfurt gingen letztes Jahr zwei Vereine in die Insolvenz, bei dem aktuellen Lizenzierungsverfahren zittert unter anderem der 1. FC Kaiserslautern.

“Es kann doch nicht das Ende vom Lied sein, dass die Drittligisten permanent ums Überleben kämpfen und die jungen Spieler auf der Strecke bleiben, weil der finanzielle Druck zu groß ist”, zieht Schwabl daher sein persönliches Fazit aus der allgemeinen Situation der Drittligisten. Für den 52-Jährigen, wäre die “gescheiteste Lösung” daher wohl ein Wechsel der “3. Profiliga” vom DFB zur DFL – dort, wo auch die 1. und 2. Bundesliga gemanagt wird.

Quelle: liga3-online.de

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