Kaiserslautern reagiert auf Krise und entlässt Trainer

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Der 1.FC Kaiserslautern hat sich von seinem Cheftrainer Michael Frontzeck getrennt. Der Drittligist gab dich am Samstag offiziell bekannt. Am Freitagabend setzte es eine 0:5 Niederlage bei der SpVgg Unterhaching.

„Wir haben nach dem gestrigen Spiel viele Gespräche zwischen der sportlichen Leitung und dem Aufsichtsrat geführt und die aktuelle Situation und die Möglichkeiten ausgiebig analysiert. Die jüngsten Entwicklungen, nicht zuletzt die Leistung beim 0:5 in Unterhaching, haben uns dazu bewogen, neue Impulse zu setzen“, so Lauterns Geschäftsführer Sport Martin Bader. Über eine Nachfolgeregelung wollte der Klub „zeitnah“ informieren.

Michael Frontzeck übernahm am 1. Februar 2018 den FC Kaiserslautern. Den Klassenerhalt mit der Mannschaft konnte er nicht mehr erreichen. In der dritten Liga sollte er die Pfälzer wieder in die 2. Bundesliga zurückführen. Nach dem 1:0 Sieg über den TSV 1860 München sahen sich die Verantwortlichen noch auf Kurs. Doch im Anschluss wurde der FCK kontinuierlich nach unten durchgereicht. Erst im September / Oktober gelang dem Klub die Trendwende. Im November warten die Lauterer seit vier Spieltagen auf einen Sieg.

Es ist die fünfte Trainerentlassung in der dritten Liga. Zuvor mussten bereits Mauksch (Lotte), Hildmann (Großaspach), Pedersen (Braunschweig) sowie Koschinat (F. Köln) – wobei Letzterer ein Angebot aus der zweiten Liga wahrnahm und somit um Freigabe bat.

Duell am 22. Dezember gegen Lautern

Am 22. Dezember treffen die Löwen daheim auf den FC Kaiserslautern. Die Giesinger sind Trainerwechsel von den Gegner gewohnt. Großaspach und Braunschweig wechselten unmittelbar vor den Löwen-Spielen ihre Trainer.

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