Investor Ismaik möchte Franz Gerber als Geschäftsführer

Sascha Mölders SV TÜRKGÜCÜ-ATASPOR

München – Wir berichteten gestern bereits, der Verein möchte Michael Scharold als Geschäftsführer einstellen. Die Investorenseite dagegen möchte Franz Gerber. Am 8. Januar findet eine Beiratssitzung statt.

Beiratssitzung 8 Januar – Geschäftsführungs-Posten noch offen

Vereinsseite und Investorenlager konnten sich bislang noch nicht auf eine gemeinsame Lösung in Sachen Geschäftsführer verständigen. Die gegen Ende Dezember stattfindende Beiratssitzung wurde auf den 8. Januar verschoben. Das berichtete dieBlaue24.

Wie die AZ berichtet soll Investor Hasan Ismaik erneut Franz Gerber vorgeschlagen haben. Ihm sei ein Geschäftsführer mit Sportbezug wichtig. Ob der 64-jährige 1860 München in der aktuellen Situation weiterhelfen kann ist fraglich.

Regensburg ist erst nach Franz Gerber erstarkt

Relegationsgegner Jahn Regensburg ist erst erblüht, als Franz Gerber 2013 entlassen worden ist und sein Nachfolger Christian Keller an die Macht gekommen ist. Zu dem Zeitpunkt war der Jahn arm dran. Der Jahn Regensburg hatte zu dem Zeitpunkt auf seiner Geschäftsstelle – nicht einmal einen eigenen Server stehen um Daten austauschen zu können. Im Januar 2014 erfolgte der Stadionbau, dieses Stadion konnte sich der Jahn Regensburg hinten und vorne nicht leisten.

Stadt und Verein einigten sich und so spielte der Jahn Regensburg in der Regionalliga Bayern zur Miete. 5000 Euro pro Heimspiel! In der dritten Liga kostete die Stadionmiete 15.000 Euro! Mittlerweile spielt der Jahn zur vollen Miete in der zweiten Bundesliga. Fakt ist aber auch, ohne dem entgegenkommen wäre ein rascher Aufstieg des Jahns nie möglich gewesen. Was unter anderem auch ein Verdient von Christian Keller gewesen ist.

Im Übrigen hat der Jahn mit 15.000 Zuschauer ein größeres Stadion, als die Löwen es derzeit haben. Laut der Süddeutschen Zeitung müssen die Münchner Löwen rund 8,5 Prozent der Brutto-Einnahmen pro Spiel als Miete abführen und zusätzlich 650 Euro für die Nutzung des Flutlichts bezahlen. Damit dürften die Löwen ohne weiteres jetzt bereits deutlich mehr bezahlen, als der Jahn in beiden Spielzeiten zusammen.

Franz Gerber

Gegenüber dem Sportbruzzer, sagte Gerber: “Ich hätte das sehr gerne gemacht. Ich bin dem Verein sehr verbunden und weiß, was es da für Möglichkeiten gibt. Genauso wie bei 96. Ich habe ja 96 damals in der dritten Liga übernommen, als der Verein kaputt war, als es keine Mannschaft mehr gab. Da wurde ich von Celle geholt. Aber ich hätte Sechzig nur dann gemacht, wenn an einem Strang gezogen wird, sonst gerätst du zwischen die Mühlen und hast keine Chance. Es war eigentlich alles klar, aber ich wollte noch ein Gespräch mit den Verantwortlichen um Übergangspräsident Robert Reisinger haben, um zu sehen, dass die einen auch wollen.”

1860 News meint:

Herr Gerber hat in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet – jedoch liegt diese Zeit sehr weit zurück. Hannover 96 ist vor 20 Jahren ein Drittligist gewesen. Mittlerweile ich Franz Gerber 64. Jahre alt. In unseren Augen braucht 1860 München eine andere Lösung jemand mit Erfahrung ist nicht unbedingt immer die beste Wahl. In unseren Augen hilft 1860 nur jemand mit neuen Ideen, jene könnten ein Michael Scharold oder evtl. auch ein Christian Keller (derzeitiger Geschäftsführer beim Jahn Regensburg) haben.

Schreibe einen Kommentar