Interview mit VR-Kandidat Peter Mayr

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Interview mit VR-Kandidat Peter Mayr

Unser nächster Interviewpartner ist Peter Mayr. Er ist seit 2017 Löwenmitglied, wurde von Dieter Rottmeir vorgeschlagen. Nähere Details findet ihr unter seinem Steckbrief auf der Seite des tsv1860.org.

Servus, wir begrüßen Sie recht herzlich zur unseren kurzen Fragerunde vor der Mitgliederversammlung. Sie bewerben sich als Verwaltungsrat. Um dem Leser einen genaueren Einblick in Ihre Person zu geben würden wir Sie bitten sich in ein paar Sätzen vorzustellen.

 Servus, mein Name ist Peter Mayr, ich bin 32 Jahre alt, verheiratet, habe einen Sohn und komme aus München. Ich arbeite in der BMW Zentrale bei der internationalen Zoll- und Außenhandelsstrategie. D.h Ich habe Erfahrung im Umgang mit Zahlen und in Verhandlungen mit internationalen und nationalen Behörden, Ministerien und Geschäftspartnern.

Aus welchem Grund möchten Sie Verwaltungsratmitglied werden?

 Der Verein stand vor kurzem an einem Wendepunkt und ist nun dabei, einen neuen Weg zu beschreiten, mit dem ich mich zu 100 % identifiziere. Mein Schwerpunkt liegt im strategischen und finanzwirtschaftlichen Bereich. Das heißt: Ich kann helfen, den aktuellen Kurs zukunftssicher zu gestalten und auf langfristig belastbare Beine zu stellen. Ich denke, eine Person mit diesen Eigenschaften würde dem Verwaltungsrat noch gut tun.

Warum sollten die Fans Ihnen Ihre Stimme geben?

Weil man sich auf mich verlassen kann, ich zu dem stehe, was ich sage und mein Wort halte. Ausserdem geht es mir nicht nur um den Profifussball, sondern um den gesamten Verein.

Das Verhältnis zwischen den Gesellschaftern ist derzeit angespannt. Wie wollen Sie dem als möglicher Verwaltungsratkandidat entgegenwirken?

Mit Kommunikation und einer Vereinskultur aus Ehrlichkeit und Respekt, aber auch mit klaren Grenzen. Der Verein steht für mich an erster Stelle und dieser gehört ausschließlich den Mitgliedern. Deshalb stehe ich auch für die 50+1 Regel ein. Ich bin mir sicher: Tradition und Fankultur können langfristig nur über Vielfalt und Identifikation mit dem Verein erhalten bleiben und nicht über Investitionen und daraus generierte sportliche Erfolge.

Ich bin aber auch viel zu sehr Kaufmann, als dass ich glauben würde, dass es ohne externe Geldgeber heutzutage noch möglich ist, höherklassig zu spielen. Externe Investoren, Sponsoren etc. sollten zentral durch den Verein gesteuert und für beide Seiten profitabel sein. Ein Investor ist für mich mehr als nur ein Geldgeber aber auch deutlich weniger als der alleinige Heilsbringer.

Um auf die Frage zurück zu kommen: Als Verwaltungsrat kann man zwar lediglich indirekt über die Vereinsseite Impulse setzen, aber ich denke, wenn eine Seite etwas Positives vorlebt, wird die andere Seite das nicht unterbinden. Es geht beiden ja schließlich um dieselbe Sache.

Hasan Ismaik ist seit 2011 Investor beim TSV 1860 München. Aus seinen ambitionierten Zielen (Aufstieg in die Bundesliga) ist nichts geworden. Immerhin klappte der direkte Wiederaufstieg in den Profifußball. Anhand der letzten Jahre, welches Zwischenzeugnis würden dem 1860-Investor ausstellen?

 Ich sehe mich weder als Verwaltungsrat noch als Fan oder Mitglied in der Position, Hasan Ismaik ein Zwischenzeugnis auszustellen und will mir das öffentlich auch nicht anmaßen. Darüber hinaus kenne ich als Aussenstehender nicht alle Details und könnte ohnehin nur spekulieren.

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