Fanol Perdedaj wechselt zum FC Saarbrücken

Fanol Perdedaj

München – Das ist mal eine Überraschung! Fanol Perdedaj wechselt auf den letzten Drücker zum FC Saarbrücken. Der ehemalige Löwenspieler war vor einigen Wochen Wunschkandidat, von Löwencoach Daniel Bierofka, allerdings sagte er den Löwen ab – um seine Chancen in der Nationalmannschaft zu wahren..

Fanol Perdedaj wechselt zum FC Saarbrücken

Kurz vor dem Ende des Wintertransferfensters begrüßt der 1. FC Saarbrücken einen zweiten neuen Spieler in seinen Reihen. Für eineinhalb Jahre bindet sich der vereinslose Fanol Perdedaj an den FC Saarbrücken.

Der 26-jährige spielte bis letzten Sommer in der 2. Bundesliga bei 1860 München. Der Deutsch-Kosovare kann auf reichlich Erfahrung in den ersten drei Profiligen in Deutschland zurückblicken. Zusätzlich spielte er auch ein Jahr in der zweithöchsten Spielklasse in Dänemark bei Lyngby BK.

Fanol Perdedaj ist ein Spieler, der auf diversen Positionen im Defensivbereich eingesetzt werden kann. Neben dem Part auf der Sechserposition kann er auch rechts hinten agieren. „Mit Fanol begrüßen wir einen Spieler bei uns, der trotz seiner erst 26 Jahre bereits auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann. Die kurzfristige Möglichkeit, ihn für uns zu gewinnen, auch über das Saisonende hinaus, hat uns dazu bewogen nochmals auf dem Spielermarkt aktiv zu werden“, so Marcus Mann zu der Neuverpflichtung.

„Nach einer längeren Zeit ohne Verein möchte ich nun einen Neuanfang starten, bei einem Traditionsverein, der ambitionierte Ziele hegt. Das Team hat bereits gezeigt, welche Qualität in ihm steckt. Hier möchte ich gern meinen Beitrag leisten und mich einbringen, damit wir zusammen die bisher sehr erfolgreiche Entwicklung weiter vorantreiben. Mit dem FCS möchte ich gern den Sprung zurück in den Profibereich packen“, wie Fanol Perdedaj die Beweggründe für sein Engagement bei den Blau-Schwarzen schildert.

1860 News meint:

Schade, einst hat er sich beim TSV 1860 München fit gehalten. Daniel Bierofka war ein einem Transfer von Fanol interessiert. Er sagte ab, um seine Nationalmannschafts Ansprüche zu wahren. Jetzt wechselt er doch in die vierte Liga und das noch zu einem möglichen Play-Off-Konkurrenten. Schade Fanol.

(c) Bild FC Saarbrücken