dieblaue24 bekommt die nächste Abrechnung

Auf der Facebook Seite Dieblaue24-watch bekommt der Onlineblog dieblaue24 die nächste Abrechnung. Den Text haben wir Euch eingebettet.

Für alle die keine Facebook haben, fügen wir den Text hier ein.

Liebe Follower!

Seit längerem habt ihr nichts mehr von uns gehört, wenngleich ausreichend Anlass bestanden hätte, auf den einen oder anderen Artikel von „dieblaue24“ einzugehen. Ja, es ist einfach zermürbend, wieder und wieder auf dieselben Behauptungen und Unterstellung aus dem Hause db24 zu reagieren, es ist aber von Zeit zu Zeit dringend notwendig, wie man an der aktuellen Entwicklung nur unschwer erkennen kann. Das neueste „Ungezähmt“ bietet nun wieder genug Anlass, um die Thesen des db24-Betreibers Oli Griss genauer zu beleuchten.

Zu Beginn des Artikels blickt Griss oberflächlich auf den bisherigen Saisonverlauf zurück, freilich ohne auch nur den Hauch einer Kritik an der sportlichen Führung des TSV 1860 aufkommen zu lassen. Mit kritischen, fast schon gehässigen Bemerkungen wird dann aber im weiteren Verlauf nicht gespart. So widmet er sich schnell den von ihm wenig geschätzten gewählten Vereinsvertretern. Als Aufhänger fungiert hierbei die gecancelte Weihnachtsfeier der ersten Mannschaft. Es wird einfach behauptet, dass diese aufgrund geringer Finanzmittel abgesagt worden sei. Als Quelle zieht Griss eine Aussage von Trainer Bierofka heran, eine notwendiges Nachfragen bei den zuständigen Stellen – in diesem Fall Geschäftsführer Michael Scharold – unterlässt er jedoch und lässt Grundlagen journalistischen Arbeitens vermissen. Dieses Versäumnis rächt sich jetzt: Geschäftsführer Michael Scharold dementiert Bierofkas Aussage glaubhaft und erklärt, dass aufgrund organisatorischer Schwierigkeiten die geplante Weihnachtsfeier zu einem Neujahrsempfang umfunktioniert wurde. Die peinliche Posse um die Weihnachtsfeier wird somit zum Eigentor für Oliver Griss: kein Skandal, kein Hasan Ismaik als Retter sondern kleinlautes Zurückrudern. Die von ihm massiv verbreitete Behauptung ist damit glaubhaft als „fake news“ demaskiert worden.

Man muss schon fast bewundern, wie Griss es dann im weiteren Verlauf des „Ungezähmt“-Artikels schafft, von der Weihnachtsfeier einen Bogen zur Mitgliederversammlung im vergangenen Juli zu schlagen. So kritisiert er zum wiederholtem Male, dass sich die Mitglieder in einer demokratischen Wahl (!) gegen den „Edel-Fan“ Hirschberger als Verwaltungsrat entschieden haben. „Auf Hirschbergers Netzwerk hatte die Mitgliederversammlung bewusst verzichtet“ behauptet Griss und verwischt die Fakten: Erstens haben sich die Mitglieder in dieser Wahl gegen Herrn Hirschberger als Verwaltungsrat entschieden und nicht gegen ein wie auch immer geartetes Sponsoring durch seine Firma „Hans im Glück“. Zweitens lässt Griss die Tatsache unter den Tisch fallen, dass seit kurzem bei Heimspielen im Grünwalder Stadion eine Werbeanzeige von „Hans im Glück“ über die elektronischen Werbebanden läuft und sich Herr Hirschberger offensichtlich auch ohne Ehrenamt finanziell engagieren kann. Drittens und letztens stellt Griss die Behauptung in den Raum, dass „es bestimmt einige Sponsoren und Gönner gegeben hätte, die für die Kosten [der Weihnachtsfeier] aufgekommen wären.“ Eine Nennung konkreter Angebote oder Beispiele bleibt er aber schuldig. Auf die Idee, dass eine Weihnachtsfeier vielleicht aufgrund der zugespitzten sportlichen Situation terminlich schlichtweg nicht mehr zu fixieren war, kommt Griss nicht.

Das angebliche, bedrohlich heraufbeschworene frostige „innerbetriebliche Klima“ beim TSV, das „an die Wochen vor dem Zwangsabstieg erinnere“, sei ihm zufolge auch der Grund, weswegen seit mehreren Wochen keinerlei positive Entwicklung der Mannschaft zu erkennen ist. Dass dies auch andere Gründe haben könnte, wie etwa ein fehlender Zugriff seitens des Trainergespanns oder taktische Ideenlosigkeit, wird hier nicht thematisiert. Vielmehr nutzt man diese Tatsache dazu, gegen >>den<< e.V. zu schießen. So wird sich im folgenden Absatz an Präsident Reisinger festgebissen, in seinen Augen eines der Grundübel. So hält er dem Präsidenten vor, nicht oft genug in den Medien aufzutreten („tritt meist nur in Erscheinung, wenn er Investor Hasan Ismaik […] vors Schienbein tritt“), was insofern hanebüchen ist, als dass Robert Reisinger mit der kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung deutlich seinen Standpunkt klargemacht und auch dem auf der Mitgliederversammlung artikulierten Willen der Vereinsmitglieder Geltung verschafft hat. Für Oliver Griss ein „Schienbeintritt“, für andere einfach nur die Beibehaltung einer konsequenten Linie. Den Fakt, dass es die Investorenseite war, die mit einer wiederholt beinah zu späten Zahlung/Stundung für mächtig Chaos an der Grünwalder Straße 114 gesorgt hat, lässt er gekonnt unerwähnt. Ebenso bleibt unerwähnt, dass auch jetzt wieder gezittert werden muss, ob Herr Ismaik bis zum 31.12.18 die fälligen Darlehen in Genussscheine umwandelt, obwohl eben dieses bereits vertraglich vereinbart ist.

Des Weiteren ist es schlicht die Unwahrheit zu behaupten, Reisinger habe sich zum Einsatz von Pyrotechnik in der Fankurve noch nie zu Wort gemeldet (vgl. db24 vom 17.10.2017, AZ vom 28.11.2018). Dass hier ohnehin in erster Linie die Zuständigkeit bei Geschäftsführer Michael Scharold, liegt interessiert Griss nicht. Dies passt bestens zu seiner Aussage, dass für ihn nicht der e.V. oder die KGaA, sondern nur 1860 zähle. Eine Weltansicht, an der Pipi Langstrumpf ihre wahre Freude hätte. Die gehässige Bemerkung, „[man] will ja schließlich nicht seine Wählerschaft brüskieren“, ist ein Affront gegenüber denjenigen Mitgliedern, die Reisinger zum Präsidenten gewählt haben und bedarf an dieser Stelle keines weiteren Kommentars.

Als nächstes wirft er Reisinger vor, dass er es „in anderthalb Jahren […]“ nicht geschafft habe „1860 zu vereinen oder sportliche Visionen auf den Weg zu bringen“. Es ist blanker Hohn, dass gerade Griss die öffentliche Wahrnehmung des Vereins als „jämmerlich“ anprangert, ohne zu erwähnen, dass er mit seinem Blog und seiner tendenziösen, reißerischen Berichterstattung maßgeblich dazu beiträgt, Unruhe und Unfrieden im Verein zu stiften. Und weshalb der Präsident des e.V. „sportliche Visionen“ kreieren solle, obwohl dies ausschließlich in den Geschäftsbereich von Scharold, Gorenzel und Bierofka fällt, ist ebenso unerklärlich.

Die Bezeichnung Reisingers als „Retro-Präsident“ passt in den Duktus des ehemaligen AZ-Journalisten, der hiesigen Beobachtern nicht gerade für seine gewinnende Art bekannt ist. Griss versteht es darüber hinaus, gekonnt zwischen dem vermeintlichen „Guten“ und „Bösen“, das heißt zwischen Verein und Investor/Trainer zu trennen und beiden Seiten ihre jeweiligen Rollen zuzuschreiben. Wenn dann nichts Neues mehr einfällt, müssen eben alte Kamellen hervorgeholt werden, um missliebige e.V.-Vertreter weiter zu diskreditieren. Seine eigene Rolle überschätzend maßt er sich sogar noch an, Michael Scharold anzugreifen und ihm die Eignung als Geschäftsführer abzusprechen, freilich ohne die Nennung konkreter Beispiele. Was uns das über die Person Oliver Griss sagt, sei jedem selbst überlassen. Wir als Dieblaue24-WATCH-Team werden auch in Zukunft das Wirken von Oli Griss kritisch begleiten und uns von Zeit zu Zeit zu Wort melden.

Das dürfte Dich auch interessieren

Kommentar: Daniel Bierofka und seine Geste.

Kommentare sind geschlossen.