Daniel Bierofka ärgert sich über vergebene Konter

Daniel Bierofka Pressekonferenz

Stimmen zum Spiel gegen den VfL Osnabrück. Daniel Bierofka bemängelt die nicht zu Ende gespielten Kontersituationen. Philipp Steinhart spricht

Daniel Bierofka

„In den ersten 20, 25 Minuten hat Osnabrück viel Druck entfacht in ihrem 3-4-3-System. Wir wussten nicht, wie wir das verteidigen sollten. Danach haben wir umgestellt, hatten besser Zugriff und konnten ihren Spielfluss eindämmen. Wir gehen dann nach einem Standard in Führung. Direkt nach der Halbzeit erzielen wir das 2:0. Dann bekommen wir das 1:2 nach einem langen Ball, wo wir einfach schlecht schließen mit der Viererkette und den Querpass nicht unterbinden können.Wir haben zwei, drei Kontersituationen, die wir einfach zu Ende spielen müssen. Da müssen wir zum Abschluss kommen.Das sind die Lehren, die wir daraus ziehen müssen. Wenn du in der letzten Minute das 2:2 fängst, bist du natürlich mit einem Punkt nicht zufrieden.“

Quirin Moll

„Es ist wie eine gefühlte Niederlage. Besser kannst du es dir nicht aussuchen, dass du hier in Osnabrück 2:0 vorne liegst. Dann haben wir noch gute Kontermöglichkeiten. Umso bitterer ist es, dass es am Ende nur ein Punkt ist. Wir haben den Sieg verschenkt. Wir hatten super Möglichkeiten, hätten am Ende cleverer spielen, den Ball vorne festmachen, zur Eckfahne gehen und die Standards vermeiden müssen

Phillipp Steinhart

“Wenn du auswärts 2:0 führst, dann musst du auch die Punkte mitnehmen. Umso bitterer war es, dass wir uns in den letzten 15, 20 Minuten so unter Druck haben setzen lassen und auch die Offensivsituationen, die wir hatten, weil Osnabrück aufgemacht hat, nicht ausgespielt haben. Wir sind jetzt endgültig in der 3. Liga angekommen, haben heute gesehen, was alles passieren kann, dass du 95 Minuten bei 100 Prozent sein musst. Es ist einfach eine andere Qualität als in der Regionalliga.Kopf hoch, am Sonntag geht’s schon weiter. Das gute ist, dass wir es dann besser machen können.”

Adriano Grimaldi

Ich war tot, hatte bei jedem Schritt das Gefühl, dass die Wade platzt. Ich konnte auch nicht mehr mit 100 Prozent in die Zweikämpfe gehen“  „Ich lasse mich nie wieder auswechseln“, scherzte der 28-Jährige. „Die Zeit vergeht einfach nicht“. Sein Fazit zum Spiel: „Bis zu dem Freistoß haben wir es eigentlich super verteidigt“, fand der Torjäger. Man muss den Spielverlauf sehen. Osnabrück hat gezeigt, wieso sie die ersten beiden Spiele gewonnen haben. In der 1. Halbzeit haben sie gedrückt, auch wenn wir das Tor gemacht haben. In der 2. Halbzeit ebenfalls. Das zeigen auch die 10:4-Ecken. Wir haben heute gemerkt, wie 3. Liga funktioniert. Da sind Kleinigkeiten wichtig, die am Ende den Ausschlag geben.“

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