Damit hat es mit dem “Chef der Liga” auf sich

Chef der Liga

Am Sonntag rollten die Löwen ein Banner aus mit der Aufschrift “Chef der Liga”, darauf zu sehen war ein Löwenfan mit einem Pitbull und einer Fackel in der Hand. Durch den 1:3 Rückstand sahen sich die KSC-Fans veranlasst “Chef der Liga ist nur der KSC“ zu skandieren. Diese Tatsache pickten sich einige Medien heraus und zogen die Löwenfans damit auf. 

Chef der Liga

Klar die Löwen haben verloren und wurden von den KSC Fans aufgezogen. Fakt ist aber auch das wahre Chefs sich nicht von Niederlagen abhalten lassen und bedingungslos weitermachen. Das taten die Löwenfans auch. Der Support war über die komplette Spielzeit zu hören, selbst die drei Gegentore ließen die Löwen nicht lange verstummen. Die Treue und Begeisterung der Löwenfans sucht seines gleichen in der Liga.

In der Zuschauertabelle belegen die Löwen den dritten Tabellenplatz. Die Spiele im Grünwalder Stadion waren bisher allesamt ausverkauft. 15.000 Zuschauer pilgern im Schnitt zu den Spielen der Sechziger. Die Giesinger kommen damit auf eine Auslastung von 100 %. Das zweitbeste Team (Eintracht Braunschweig) kommt auf eine Auslastung von 74 %. Womöglich hätten die Löwen den größten Zuschauerschnitt, wenn das Grünwalder Stadion mehr Zuschauerplätze beherbergen könnte.

In der Auswärtstabelle führen die Löwenfans wiederum die Tabelle an. Im Schnitt begleiten über 3.000 Zuschauer die Löwen zu ihren Auswärtsspielen. Damit liegen sie weit über den Ligaschnitt. Die zweitbesten Auswärtsfahrer sind die Lauterer, die allerdings deutlich unter den Löwenfans rangieren: 1757 begleiten die roten Teufel im Schnitt zu den Auswärtsspielen. Die 3.000 Löwenfans in Karlsruhe ließen sich nach dem Spiel nicht beirren und verabschiedeten sich mit einem Applaus von der Mannschaft. Das ist wahre Größe.

 

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