Aus dem NLZ auf die große Bühne – so ergeht es den ehemaligen Löwen heute

Die Nachwuchsarbeit der Löwen ist deutschlandweit bekannt. Von den Benderzwillingen bis hin zu Julian Weigl, so ergeht es den ehemaligen Löwen heute.

Die Nachwuchsarbeit der Löwen ist deutschlandweit bekannt. Von den Benderzwillingen bis hin zu Julian Weigl, so ergeht es den ehemaligen “Junglöwen” heute.

Viele Talente hat der TSV 1860 München schon erfolgreich ausgebildet, einige davon spielten bereits für Nationalmannschaft. Ob die Bender-Zwillinge oder Julian Weigl die meisten haben sich im Profigeschäft erfolgreich durchsetzten können. Wir haben für euch den bisherigen Werdegang einiger Talente wieder gespiegelt.

Kevin Volland: Nachdem Volland im Juni 2010 in den Profibereich der Münchner Löwen vorgestoßen ist, und dort erste Erfahrungen in der 2. Bundesliga sammeln konnte, wechselte der heute 26-jährige zur TSG Hoffenheim in die Bundesliga. Heute hat es der Stürmer mit Bayer Leverkusen bis auf die europäische Bühne geschafft. Er durfte bisher auch schon zehn mal für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen. Sein Marktwert liegt derzeit bei 22 Millionen.

Christopher Schindler: Heute spielt der Verteidiger in der Premiere Leauge bei Huddersfield Town. Der einstige Kapitän der Münchner Löwen hat es zu einem soliden Verteidiger gebracht, der mit seinem jetzigen Verein letzte Saison den nicht für möglich gehaltenen Klassenerhalt geschafft hat. Bereits 2015 konnte Schindler Erfahrung im Abstiegskampf sammeln, in Erinnerung bleibt die heiße Diskussion mit Schiedsrichter Knut Kircher während des Relegationsspiels gegen Holstein Kiel.

Bobby Wood: Der amerikanische Nationalspieler spielt mittlerweile in der Bundesliga. Nachdem er den Löwe verlassen hat, wechselte er zu Union Berlin, ein Jahr später kam er zum Hamburger SV, derzeit ist er aber bei Hannover 96 ausgeliehen. Wood hat 43 mal für die Nationalmannschaft gespielt.

Julian Weigl: Weigl war zuletzt ein Aushängeschild der Ausbildung bei den Münchener Löwen. Der gebürtige Aiblinger schaffte es mittlerweile bei Borussia Dortmund zu 131 Einsätzen. Auch in der Nationalmannschaft konnte Weigl bereits fünf mal spielen. Bei der Europameisterschaft 2016 schaffte es der Mittelfeldspieler auch in die Mannschaft, jedoch kam er nicht zum Zug.

Marius Wolf: Der Teamkollege von Julian Weigl spielt seit dieser Saison bei den Borussen, zuvor wechselte der einstige Jugendspieler aus München nach Hannover, dann zog es ihn weiter zu Europaleauge Teilnehmer Eintracht Frankfurt.

 

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Sven Bender: Sven Bender war von 2002 bis 2009 bei den Münchner Löwen. Von der Jugendabteilung kämpfte er sich bis in die Profi-Mannschaft der Münchner Löwen voran. Im Juni 2009 wechselte er dann zum Bundesligisten Borussia Dortmund, bei den Westfalen schaffte er es auf 224 Spieler, ehe er 2017 für sieben Millionen nach Leverkusen wechselte. Auch für die DFB-Elf durfte er bereits sieben mal auflaufen.

Lars Bender: Der Zwillingsbruder von Sven Bender ist gleichzeitig auch sein Mannschaftskollege in der Bayer-Elf. Lars spielt seit 2009 für die Leverkusener und konnte sich auch schon auf der Europäischen Bühne zeigen. Der ehemalige Löwen-Schützling kommt bereits auf 19 Einsätze unter Nationaltrainer Joachim Löw.

Felix Uduokhai: Felix Uduokhai schaffte es nach dem Abstieg der Münchner Löwen in die Bundesliga. Der Innenverteidiger wechselte zum niedersächsischen Verein VFL Wolfsburg. Bei den Wolfsbergern kam er seit seinen Wechsel zu 25 Spielen, dabei konnte der 21-jährige bereits fünf Tore erzielen.

Florian Neuhaus: Neuhaus ist einer der letzten Transfers aus dem NLZ an der Grünwalderstraße, der Mittelfeldspieler verließ die Münchner Löwen im Jahr 2017 ablösefrei zu Borussia Mönchengladbach, nach seinem Wechsel wurde er für ein Jahr direkt nach Düsseldorf weiter verliehen. Seit dieser Saison also spielt der gebürtige Landsberger in der höchsten deutschen Spielklasse. Sein Marktwert beträgt mittlerweile 10 Millionen Euro.

Welchen der einstigen Löwenspieler würdest du gerne wieder in Giesing sehen?

 

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