1860 will künftig keine Spieler einkaufen die Pokern

Künftig verpflichten die Löwen keine Spieler die übermässig viel Pokern

München – Die Zeit von Milch und Honig ist an der Isar vorbei. Der TSV 1860 München in Person von Günther Gorenzel möchte künftig keine Spieler mehr verpflichten die pokern. Letztes Beispiel war Fanol Perdedaj, der ehemalige Löwe wollte zu den Löwen, hatte aber zu hohe Forderungen.

Pokern ungern gesehen

Günther Gorenzel erklärte gegenüber der Bild-Zeitung „Wir hät­ten seine For­de­run­gen be­zah­len kön­nen, aber wir wol­len künf­tig keine Spie­ler holen, die po­kern.” Künftig werden die Löwen, pro ausgeschriebene Position eine Liste mit vier bis fünf Kandidaten erstellen. Im Anschluss soll geprüft werden, welcher Transfer realisierbar ist. “Wir ka­te­go­ri­sie­ren Spie­ler, ent­schei­den an­hand sport­li­cher Maß­stä­be, was uns der Spie­ler wert ist. Wenn je­mand für einen Audi A4 den Preis eines A6 be­zahlt, dann bitte. Wir wer­den das nicht tun.” Grundsätzlich war Geld für Transfers durchaus da gewesen, mit dem Augsburger Efkan Be­ki­rog­lu war man sich bereits einig. Allerdings schob der FC Augsburg dem wechselwilligen Stürmer einen Riegel vor.

Des Weiteren planen die Löwen bereits jetzt für die neue Saison. Die Löwen planen dabei sowohl für die dritte als auch für die vierte Liga. Gorenzel zur Bild: „Mir schwebt vor, dass uns in sechs bis acht Wo­chen klar ist, wel­che Kan­di­da­ten wir wol­len.” Eventuell ist Efkan Be­ki­rog­lu im Sommer bei den Löwen ein Thema.

Wie findest Du die Entscheidung des TSV 1860?

1860 News meint:

In der Vergangenheit haben die Löwen sehr viel Geld für Spieler ausgegeben, die leider nie ihr Gehalt rechtfertigen konnten. Grade in der letzten Saison haben sich die Fehler gehäuft und man stieg letztlich verdient aus der 2. Bundesliga ab. In der vierten Liga muss ein entsprechender Richtungswechsel erfolgen ansonsten kann der Verein nie gesunden.

Fanol Perdedaj wäre natürlich ein Spieler gewesen, der uns verstärkt hätte. Trotzdem muss das Preis / Leistungsverhältnis stimmen. Michael Görlitz unterschrieb beispielsweise einen stark leistungsbezogenen Vertrag. Sprich er verdient hierbei sein Geld durch entsprechende Einsatzzeiten und Punktprämien. Dieses Modell ist wesentlich wirtschaftlicher, als einem Spieler ein überdotiertes Grundgehalt zu zahlen. Fußballer die sich auf dieses Modell einlassen sind erfahrungsgemäß hungriger und williger Leistung zu erbringen.

Die Kehrseite der Medaille ist natürlich die freie Marktwirtschaft. Ein Berater wird hier versuchen natürlich immer das beste Angebote für einen Fußballer heraus zu schlagen. Durch den Abstieg hat sich das Gehaltsgefüge in der Mannschaft entsprechend verändert. Holst du einige Spieler die über den Durchschnitt verdienen und dann ggf. keine absoluten Leistungsträger sind, wird sich das negativ wieder spiegeln. Zumal die Mannschaft in der Hinrunde durchaus gute Leistungen für verhältnismässig wenig Gehalt erbracht hat.

 

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