Zuschauerrekord – Löwen zweimal Spitze

Die Löwen haben maßgeblich zum Zuschauerrekord in der 3. Liga beigetragen. Exakt 3.090.122 Besucher kamen zu den 380 Partien der Saison 2018/2019 in die Stadien. Damit wurde in der 11. Drittliga-Saison erstmals die Marke von drei Millionen Zuschauern überschritten.

Großen Anteil am Besucher-Boom hatten die Traditionsklubs 1. FC Kaiserslautern (Schnitt: 21.315), Eintracht Braunschweig (18.047) und der TSV 1860 München (14.953). In dieser Reihenfolge belegen die früheren Deutschen Meister auch die ersten drei Plätze der Zuschauertabelle.

Im Schnitt fünfstellige Kulissen pro Heimspiel können auch der FC Hansa Rostock (13.893) sowie die beiden künftigen Zweitligisten Karlsruher SC (13.202) und Meister VfL Osnabrück (11.955) vorweisen.

In Bezug auf Stadionauslastung sind die Sechzger top. Lediglich das Spiel am Montag, 18. Februar 2019, gegen den VfR Aalen war mit 14.100 Zuschauern nicht ausverkauft. Bei den restlichen 18 Heimspielen war die Hütte mit 15.000 Besuchern voll. Das bedeutet über die gesamte Saison gesehen eine Auslastung von 99 Prozent. An diesen Wert kommen lediglich die Braunschweiger Löwen mit 77 Prozent annähernd heran. Der FCK bringt es nur auf 43 Prozent Auslastung.

Auch auswärts sind die Münchner Löwen spitze. Fast 2.500 Fans begleiteten das Team von Trainer Daniel Bierofka in die Fremde. Der FCK bringt es nur auf knapp über 1.800 Auswärtsfahrer, Hansa Rostock auf etwa 1.500.

Im Schnitt kamen 8.132 Fans pro Partie. Damit wurde die bisherige Bestmarke aus der Saison 2015/2016 (7.071 Besucher pro Begegnung) um mehr als 1.000 Zuschauer überboten. Damals waren insgesamt 2.687.035 Anhänger gezählt worden.

Am 38. und letzten Spieltag verzeichneten die Drittligisten mit 101.575 Zuschauern (Schnitt: 10.157) noch einmal einen herausragenden Wert. Nur am 1. Spieltag (112.814) waren es noch mehr. Allein das Eröffnungsspiel auf dem Betzenberg zwischen den Roten Teufeln und den Löwen verfolgten 41.324 Zuschauer im Stadion und 1,24 Millionen Zuseher an den Fernsehgeräten.

Der Boom dürfte sich auch in der kommenden Saison fortsetzen. Denn für die Aufsteiger Karlsruhe und Osnabrück kommen mit den Zweitligaabsteigern 1. FC Magdeburg und MSV Duisburg sowie den Aufsteigern SV Waldhof Mannheim und Chemnitzer FC weitere Zuschauermagneten neu hinzu.

Text: tsv1860.de

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