Starker Gegenwind im Netz gegen die Blaue24

Blaue24

Als Oliver Griss gestern den Artikel über Stephanie Dilba auf seinem Onlineportal verfasst, hat er vermutlich mit weniger Gegenwehr gerechnet. Was ist passiert? Stephanie Dilba wirkte bei der Giesing Dokumentation mit, die am Montag Abend im Free TV veröffentlicht worden ist. Die Resonanz über die Dokumentation über den Stadtteil Giesing war überwiegend positiv. 

Blaue24 kritisiert Stephanie Dilba

Das vermeintlich einzige Haar in der Suppe fand der Redakteur von DB24. In seinem Artikel kritisierte er Stephanie Dilba. Hier der genauer Wortlaut:

Wer aber ganz genau hinschaute, sah aus vereinspolitischer Sicht des TSV 1860 allerdings, dass die “Löwen-Fans gegen Rechts” bei einer Foto-Aussstellung an ihrem Verkaufstand einen Anti-Ismaik-Artikel anboten. Ein T-Shirt mit dem Aufdruck “Still not loving Ismaik” lag im Sortiment aus. Übersetzt heißt die Botschaft gegen den 1860-Mehrheitsgesellschafter: “Wir lieben Ismaik immer noch nicht!” Dabei wirbt die Fanvereinigung auf ihrer Webseite eigentlich für Vielfalt, Toleranz und Leidenschaft.

Doppelt pikant: Stephanie Dilba, die im Film die Fanartikel-Verkäuferin gab und als sogenannte Giesing-“Expertin” interviewt wurde, engagiert sich nicht nur bei “Löwen-Fans gegen Rechts”, sondern übt beim TSV 1860 auch das Amt des Wahlausschuss-Mitglieds aus.

Starker Gegenwind im Netz gegen die Blaue24

Dies kam bei vielen im Netz nicht gut an. Selbst auf seiner eigenen Seite dieblaue24 gab es starken Gegenwind. 907 Kommentare umfasst mittlerweile der Artikel (stand beim verfassen des Artikels). Gefühlt jeder 10. wurde hierbei gelöscht. Die Facebook-Seite Dieblaue24-WATCH schrieb eine Gegendarstellung zu dem Artikel. Dieser wurde bereits 28-mal auf Facebook geteilt. Die Kommentare durch die ganzen Teilungen sind nicht nachzurechnen. Es dürften jedoch weit aus mehr sein als die auf der Blauen24. Auch in diversen Foren / Facebook-Gruppen war der Unmut über den Artikel groß.

1860 News meint

Wir von 1860 News fragen uns wirklich, ob der Beitrag gestern wirklich notwendig war? Die Giesing Dokumentation hat vielen gefallen. Jemanden im Netz nieder zu machen nur weil, auf dem Verkaufstand ein “Still not loving Ismaik” T-Shirt liegt ist nicht die feine Art.

Dabei darf hierbei nicht vergessen, das der “Still not Loving…”-Spruch ursprünglich aus der linken Szene kommt. Er wurde eingeführt um das mittlerweile verbotene A.C.A.B. zu ersetzen. Zwischen dem “still not loving police” und dem “all cops are b*st*rds – A.C.A.B. ausgeschrieben” besteht ein großer Unterschied. Des Weiteren sei angemerkt, dass andere Vereine wie z.B. der Manchester United wesentlich extremere Parolen hatten. Im Fall von ManU war es: “Love ManU, hate Glazer” deren Investor (siehe weiter unten). Dagegen sind die Still-Not-Loving T-Shirts noch eine eher harmlose Variante.. Aber das ist nur unsere selektive Wahrnehmung. Wie seht ihr die Sache?

Quelle Flickr

 

 

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