Robert Reisinger im Interview: Schlammschlachten sind nicht meine Disziplin und was er nicht leiden kann

In der Abendzeitung hat Robert Reisinger ein großes Interview gegeben. Ein paar Auszüge findet Ihr hier. Den Link zum kompletten Interview findet Ihr weiter unten.

Ismaik hat Sie daraufhin aufgefordert, sich “endgültig” und “uneingeschränkt” zu Bierofka und Gorenzel zu bekennen.
Ich brauche kein Facebook, um den beiden meine Wertschätzung entgegenzubringen – ich kann das bei jedem Spiel und auf der Geschäftsstelle tun. Aber das weiß die Presseagentur von Ismaik nicht – sie ist ja nicht in München. Die Postings unseres Mitgesellschafters sollen Stimmungen schüren. Das ist genau die Art von Auseinandersetzung, die ich nicht leiden kann.

Sollte der TSV 1860 handlungsunfähig bezüglich Vertragsverlängerungen bleiben, müsste man auch im nächsten Jahr viele Spieler ziehen lassen – ablösefrei. Müsste der Gesamtverein nicht auch in diesem Hinblick dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen passen?
Bei einer Etatreduzierung gibt es einen größeren Handlungsbedarf, aber keine Handlungsunfähigkeit. Man muss kreativer sein als sonst. Ich traue unseren Geschäftsführern zu, Lösungen zu finden. Der Verein unterstützt die KGaA dabei im Rahmen des Möglichen – und soweit es unser Mitgesellschafter zulässt.

Sie gehen also lieber “auf Tauchstation”, wie es Ihnen Stimoniaris vorgeworfen hat?
Die Behauptung gehört für mich zum Wahlkampfgetöse. Schlammcatchen ist nicht meine bevorzugte Disziplin. Ich interpretiere mein Amt nun mal in der Öffentlichkeit zurückhaltender als andere und weiß aus Gesprächen mit Mitarbeitern, Sponsoren und Partnern der KGaA, dass sie das zu schätzen wissen. Und bezüglich des Grünwalder Stadions diskutieren wir intern seit langem mehrere Optionen, müssen aber zunächst das Ergebnis der Machbarkeitsstudie abwarten – da gibt es noch nichts Neues. Hilfreich für die bevorstehenden Prozesse ist es aber nicht, wenn Funktionäre des TSV 1860 über ungelegte Eier in der Öffentlichkeit gackern.

Hier geht es zum kompletten Interview mit Robert Reisinger

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